Suche





Weitere Suchoptionen finden Sie in unserer » erweiterten Suche.

Interner Bereich

Hier bieten wir Mitarbeitern professioneller Bühnen alle Stücktexte zur Ansicht.
» Zur Anmeldung / Zum Login

Schulen und Amateure können Stücke über einen Warenkorb per E-Mail bestellen.

Vertragsanfrage

Sie möchten eines unserer Stücke aufführen?
Dann füllen Sie bitte dieses Antragsformular aus und schicken Sie es uns zu:

» Vertragsanfrage

NEU!
Jürg Amann: Der Kommandant

Ein Monolog, in dem kein Wort erfunden ist. Jürg Amann hat die Aufzeichnungen des Auschwitz-Kommandanten Rudolf Höß zu einem ungeheuerlichen Monolog verdichtet.

» Zur Ansicht bestellen

Friedrich Glauser: Matto regiert

"In diesem Werk Glausers ist auch ein surrealistisches, ein visionäres Element, Einfühlung für die Verrückten und ihre andere Welt: Ich kann mich nicht mehr über Verrückte wundern, die Stimmen hören, denn ich habe selbst das Unsichtbare sprechen gehört. Der Roman Matto regiert spielt in einem Irrenhaus, und das Irrenhaus wiederum ist hier - wie schon oft - ein Bild für die Welt."
(Die Zeit, Dieter Bachraann, 20. Juli 1973)

Für die Bühne bearbeitet von Stefan Schroeder.

Stefan Schroeder: Engelchen und Teufelchen

Mit viel Situationskomik, Pointen und unerwarteten Wendungen fesselt diese Komödie ein ganz besonderes Gegensatzpaar aneinander – schicksalhaft, schonungslos und zum Schreien komisch.

Komödie für 1 D - 1 H

Aufführungsrechte

Jede Aufführung ist nur gestattet nach Genehmigung durch die
Verlag für Kindertheater
Weitendorf GmbH

Aufführungsbedingungen und AGBs

NEU!
Erich Kästner:
Die verschwundene Miniatur

Die rasante Kriminalkomödie mit Fleischermeister Külz auf großer Fahrt.
Erstmals für die Bühne bearbeitet von Stefan Schroeder.

Für große Gruppen geeignet!

Walter Mehring: Müller. Chronik einer deutschen Sippe

"Die Müllers haben alles für bare Münze genommen. Ihr Vertrauen in die Unfehlbarkeit der Vorgesetzten war ebenso unerschütterlich wie ihr Glaube an die Gerechtigkeit ihrer eigenen Handlungen."

Walter Mehrings großer satirischer Roman wurde von Sven j. Olsson erstmals für die Bühne bearbeitet.

Anna Gmeyner: Manja

Für Fünf Kinder, die unter-schiedlicher nicht sein könnten, treffen am Vorabend der Bar-barei aufeinander. Ungeachtet der politischen Zugehörigkeit ihrer Eltern, ihrer sozialen Herkunft und ihrer unter-schiedlichen Temperamente schließen sie eine große Freundschaft.
 »Manja« ist ein exempla-risches Gesellschaftsspiel, ein soziales Drama, ein Krimi und ein Märchen. (Birte Werner)

Für die Bühne bearbeitet von Birte Werner.

Stücke für junge Erwachsene

Youzbashi Dizaji, Reihaneh

Stuttgart.Teheran

Ein Monolog

Die junge Frau erinnert sich gerne an die Kindertage im Paradies, daran, wie die Welt um sie herum aussah, roch und schmeckte. Damals, als sie noch nichts wusste über die Gefahr, in der sie mit ihren Eltern schwebte. Denn die politische Opposition im Iran wurde verfolgt und der erste Golfkrieg begann. Doch im Dampfbad der Großeltern schien die Welt im absoluten Gleichgewicht zu sein. Im Luftschutzkeller nicht mehr.
Als ihr Vater um Asyl in Stuttgart ansucht, verspricht er ihr eine Kindernähmaschine. Doch es erwartet sie nur das Gastgeschenk der Stadt: Ein 50teiliges Puzzle, die Stadtansicht in grau. Das Essen schmeckt nicht, die Sprache ist fremd, sie hausen in einem kleinen Zimmer zu dritt. Doch das Kind lernt deutsch, lernt sich in diesem Land zu bewegen, findet ihren eigenen Weg. Als sie alt genug ist, geht sie ihn zurück: sie reist in den Iran der Gegenwart auf der Suche nach der Vergangenheit. Sie trifft ihre Cousinen, denen ihr Vater verbietet, das Internet zu benutzen. Sie fürchtet sich an jeder Straßenecke vor der Sittenpolizei. Die Familie will sie verheiraten, sie wird in die Enge getrieben, ihr Vater muss kommen, um sie zu retten.
Die Frau, die uns ihre Geschichte erzählt, wandelt sicher und selbstsicher auf einem schmalen Grat: Sie urteilt immer aufgrund individueller Erfahrung, verallgemeinert nie und erlangt dennoch Allgemeingültigkeit. Während in Deutschland die "kulturellen Eigenheiten und Unterschiede" als unantastbar und nicht kritikfähig gelten, kommt sie ohne diese Kollektivbegriffe aus. Sie kritisiert zwei Gesellschaftsformen, die sie erlebt hat, und braucht dazu keine Identitäts- oder Kulturklischees.
Und auch keine 'Heimat'. Nur ein Zuhause.


Filmstill aus dem Film "Mein Paradies", der zur Grundlage des Stückes diente / von Reihaneh Youzbashi Dizaji

Besetzung: 1 Dame(n),
Alter: empfohlen ab 16
Uraufführung: Akademietheater Ulm 2010. Eingeladen zum Mülheimer Stücke-Preis 2012

Textbuch:

« zurück