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Friedrich Glauser: Matto regiert

"In diesem Werk Glausers ist auch ein surrealistisches, ein visionäres Element, Einfühlung für die Verrückten und ihre andere Welt: Ich kann mich nicht mehr über Verrückte wundern, die Stimmen hören, denn ich habe selbst das Unsichtbare sprechen gehört. Der Roman Matto regiert spielt in einem Irrenhaus, und das Irrenhaus wiederum ist hier - wie schon oft - ein Bild für die Welt."
(Die Zeit, Dieter Bachraann, 20. Juli 1973)

Für die Bühne bearbeitet von Stefan Schroeder.

Aufführungsrechte

Jede Aufführung ist nur gestattet nach Genehmigung durch die
Verlag für Kindertheater
Weitendorf GmbH

Aufführungsbedingungen und AGBs

Erich Kästner:
Die verschwundene Miniatur

Die rasante Kriminalkomödie mit Fleischermeister Külz auf großer Fahrt.
Erstmals für die Bühne bearbeitet von Stefan Schroeder.

Für große Gruppen geeignet!

Anna Gmeyner: Manja

Für Fünf Kinder, die unter-schiedlicher nicht sein könnten, treffen am Vorabend der Bar-barei aufeinander. Ungeachtet der politischen Zugehörigkeit ihrer Eltern, ihrer sozialen Herkunft und ihrer unter-schiedlichen Temperamente schließen sie eine große Freundschaft.
 »Manja« ist ein exempla-risches Gesellschaftsspiel, ein soziales Drama, ein Krimi und ein Märchen. (Birte Werner)

Für die Bühne bearbeitet von Birte Werner.

Gesamtprogramm als PDF

Hier können Sie das Gesamtprogramm des Chronos Verlags als PDF öffnen.

 

Hugo, Victor / Schroeder, Stefan

Quasimodo

Frei nach Victor Hugos "Der Glöckner von Notre-Dame"

"So einer kann doch kein Mensch sein!": Quasimodo, der Hässliche, das Monster, der Bucklige, Ausgeburt der Hölle, ein Freak.
Seit 16 Jahren lebt Quasimodo bei Frollo, dem Priester von Notre-Dame. Stündlich läutet er dort die Glocken, halb taub geworden von ihrem Dröhnen. Er ist längst kein Kind mehr, und er vertraut Frollo nicht mehr blind. Doch Quasimodo kennt nur ihn, niemand sonst hat je mit ihm gesprochen, niemand außer Frollo sah ihn je ohne Entsetzen an. Bis er auf dem Jahrmarkt Esmeralda trifft, die schöne, tanzende Esmeralda. Er rettet sie vor den Schergen des Königs, die sie der Hexerei bezichtigen, und er bringt sie nach Notre-Dame. Zum ersten Mal in seinem Leben versucht Quasimodo einen Dialog, lernt er Gefühle kennen und das Vertrauen in einen anderen Menschen. Doch man schreibt das Jahr 1482 und für eine Hexe und einen Hässlichen kann es in dieser Zeit kein glückliches Ende geben. Denn beide entsprechen nicht dem, was die Gesellschaft als "Mensch" definiert hat. So stirbt die Hexe auf dem Scheiterhaufen und der Freak weist sich freiwillig den einzigen Platz zu, den er bekommen kann: im Grab an ihrer Seite zu liegen.

Der messende Blick von heute sieht gemeinhin keine Hexen und Monster mehr. Doch ist damit die Geschichte des unglücklichen Glöckners von Notre-Dame längst nicht aus der 'Mode' gekommen. An ihrem Beispiel kann die Selbstverständlichkeit thematisiert werden, mit der wir Urteile über Körper und Seelen fällen; nach Kriterien, die uns ganz 'natürlich' erscheinen. Doch steckt in jedem Bemessen und Beurteilen eines Menschen bereits die Anmaßung, ihn beherrschen zu können: "Die jüdische Tradition vermittelt die Scheu, einen Menschen mit dem Meterstab zu messen, weil man die Toten messe - für den Sarg. Das ist es, woran die Manipulatoren des Körpers ihre Freude haben. Sie messen den anderen, ohne es zu wissen, mit dem Blick des Sargmachers. Sie verraten sich, wenn sie das Resultat aussprechen: sie nennen den Menschen lang, kurz, fett und schwer." (Theodor Wiesengrund Adorno)



Besetzung: 3 Dame(n), 7 Herr(en),
Alter: empfohlen ab 12
Uraufführung: frei

Textbuch:

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Tipp für Schulen und Amateure

Eine ausführliche Besetzungsliste finden Sie hier:
Besetzungsliste