chronos theatertexte

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Titeldetails

Zu treuen Händen

Lustspiel

von Erich Kästner

Ein scheinbar unbedarfter, junger Mann wird zu seinem Onkel in die Großstadt geschickt: Während Mutter selbst vor ihrer dritten Ehe steht, soll der Junge endlich das Leben kennenlernen und, nicht zuletzt, seine amourösen Erfahrungen machen. Doch allen Einflüssen und Verführungen der großen Welt zum Trotz bleibt der Junge seiner heimlichen Verlobten vorbildlich treu - und das ganz im Gegensatz zu seinem Onkel, der sich einfach nicht auf eine Frau festlegen kann ...

Mit Pointen, Charme und Witz gestaltet Erich Kästner, der das Stück 1948 unter dem Pseudonym Melchior Kurtz veröffentlichte, die immer wieder zeitgemäße Idee, dass sich die angebliche "Unmoral" der Jugend letztendlich als moralischer erweist als die Gepflogenheiten der Alten. Wie der junge Mann die moralisch ausgesprochen 'elastische' Verwandtschaft am Ende mit seinen eigenen Geheimnissen sprachlos macht, erzählt Kästners Gesellschaftskomödie mit liebenswerter Ironie.

Besetzung: 7 Dame(n) , 4 Herr(en)
Uraufführung: 16.9.1949, Düsseldorfer Schauspiel


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