Suche





Weitere Suchoptionen finden Sie in unserer » erweiterten Suche.

Ab dem 21.12. bis zum 03.01 bleibt unser Büro geschlossen!

Wenn Sie auch in dieser Zeit Stücktexte lesen möchten, dann geben Sie Ihre Bestellung rechtzeitig auf oder melden Sie sich jetzt in unserem internen Bereich an. Dieser Download-Service steht allen Mitarbeiter/innen von professionellen Bühnen zur Verfügung.

Interner Bereich

Hier bieten wir Mitarbeitern professioneller Bühnen alle Stücktexte zur Ansicht.
» Zur Anmeldung / Zum Login

Schulen und Amateure können Stücke über einen Warenkorb per E-Mail bestellen.

Vertragsanfrage

Sie möchten eines unserer Stücke aufführen?
Dann füllen Sie bitte dieses Antragsformular aus und schicken Sie es uns zu:

» Vertragsanfrage

NEU!
Jürg Amann: Der Kommandant

Ein Monolog, in dem kein Wort erfunden ist. Jürg Amann hat die Aufzeichnungen des Auschwitz-Kommandanten Rudolf Höß zu einem ungeheuerlichen Monolog verdichtet.

» Zur Ansicht bestellen

Friedrich Glauser: Matto regiert

"In diesem Werk Glausers ist auch ein surrealistisches, ein visionäres Element, Einfühlung für die Verrückten und ihre andere Welt: Ich kann mich nicht mehr über Verrückte wundern, die Stimmen hören, denn ich habe selbst das Unsichtbare sprechen gehört. Der Roman Matto regiert spielt in einem Irrenhaus, und das Irrenhaus wiederum ist hier - wie schon oft - ein Bild für die Welt."
(Die Zeit, Dieter Bachraann, 20. Juli 1973)

Für die Bühne bearbeitet von Stefan Schroeder.

Stefan Schroeder: Engelchen und Teufelchen

Mit viel Situationskomik, Pointen und unerwarteten Wendungen fesselt diese Komödie ein ganz besonderes Gegensatzpaar aneinander – schicksalhaft, schonungslos und zum Schreien komisch.

Komödie für 1 D - 1 H

Aufführungsrechte

Jede Aufführung ist nur gestattet nach Genehmigung durch die
Verlag für Kindertheater
Weitendorf GmbH

Aufführungsbedingungen und AGBs

NEU!
Erich Kästner:
Die verschwundene Miniatur

Die rasante Kriminalkomödie mit Fleischermeister Külz auf großer Fahrt.
Erstmals für die Bühne bearbeitet von Stefan Schroeder.

Für große Gruppen geeignet!

Walter Mehring: Müller. Chronik einer deutschen Sippe

"Die Müllers haben alles für bare Münze genommen. Ihr Vertrauen in die Unfehlbarkeit der Vorgesetzten war ebenso unerschütterlich wie ihr Glaube an die Gerechtigkeit ihrer eigenen Handlungen."

Walter Mehrings großer satirischer Roman wurde von Sven j. Olsson erstmals für die Bühne bearbeitet.

Anna Gmeyner: Manja

Für Fünf Kinder, die unter-schiedlicher nicht sein könnten, treffen am Vorabend der Bar-barei aufeinander. Ungeachtet der politischen Zugehörigkeit ihrer Eltern, ihrer sozialen Herkunft und ihrer unter-schiedlichen Temperamente schließen sie eine große Freundschaft.
 »Manja« ist ein exempla-risches Gesellschaftsspiel, ein soziales Drama, ein Krimi und ein Märchen. (Birte Werner)

Für die Bühne bearbeitet von Birte Werner.

Erich Kästner

geboren 1899 in Dresden, satirischer Schriftsteller, Dramatiker, Kabarettist, Feuilletonist und bedeutender Kinderbuchautor.
1928 erschien das erste der beiden Bücher, die ihn auf einen Schlag weltberühmt gemacht haben: der Gedichtband HERZ AUF TAILLE. Ein Jahr später folgte das Kinderbuch EMIL UND DIE DETEKTIVE. Bis 1933 erschienen zahlreiche Bücher, die seinen Erfolg festigten. Jäh unterbrochen wurde seine literarische Tätigkeit nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten, die seine Bücher verbrannten und Erich Kästner Publikationsverbot für Deutschland erteilten, das sie 1942 auf das gesamte Ausland ausdehnten. Zweimal wurde Erich Kästner von den neuen Machthabern inhaftiert.
Nach dem Ende des Krieges leitete Kästner das Feuilleton der NEUEN ZEITUNG und gründete das Kabarett DIE SCHAUBUDE. Allmählich begann er wieder Bücher zu schreiben, und zwar zunehmend für Kinder. Mehrere literarische Auszeichnungen (u. a. GEORG-BÜCHNER-PREIS, 1957; HANS-CHRISTIAN-ANDERSEN-MEDAILLE, 1960) unterstreichen seine literarische Bedeutung. Am 29. Juli 1974 starb Erich Kästner in München. 

Foto: Kaspar Plaas


Kästner, Erich

Fabian. Die Geschichte eines Moralisten - Musiktheater

von Jakob Vinje nach dem Roman von Erich Kästner

 

"Die ganze Richtung passt mir nicht."

„…Es ist ein Irrtum zu glauben, die entscheidenden Momente eines Lebens, in denen sich eine gewohnte Richtung für immer ändert, müssten von lauter und greller Dynamik sein." (Pascal Mercier)
Im Berlin der großen Weltwirtschaftskrise, am Vorabend der Machtübergabe an Hitler, scheitert Fabian ganz leise und kein bisschen grell. Er verliert seine Stellung als Werbetexter, weil er zu gut und damit zu teuer ist, er verliert seine Freundin Cornelia an die mehr oder weniger korrupte Filmindustrie und er verliert seinen einzigen Freund Labude, der sich aufgrund eines fatalen Irrtums umbringt. Fabian ist ein Moralist und versucht doch nach Kräften, es nicht zu sein. Er stürzt sich ins Nachtleben und in zügellose Abenteuer. Aber es ekelt ihn vor der Verlogenheit der antibürgerlichen Affären, die sich schon nicht mehr von der Scheinheiligkeit der ehrbaren bürgerlichen Verhältnisse unterscheidet. Er verabscheut die Rechten, gehört aber auch nicht zu den Linken. Fabian hält sich raus und kann dennoch nicht wegschauen. Zu seinem Leben passt sein Ende: Fabian ertrinkt, ganz einfach, weil er nicht schwimmen kann.
„In Wahrheit ist die Dramatik einer lebensbestimmenden Erfahrung oft von unglaublich leiser Art. Wenn sie ihre revolutionäre Wirkung entfaltet und dafür sorgt, dass ein Leben in ein ganz neues Licht getaucht wird und eine vollkommen neue Melodie bekommt, so tut sie das lautlos, und in dieser wundervollen Lautlosigkeit liegt ihr besonderer Adel…" (Pascal Mercier)

Kästners Roman ist auch heute noch ein Plädoyer für eine solche „vollkommen neue Melodie", nach der das Leben verlaufen könnte. Die Zustände, an denen Fabian scheitert, haben sich nicht wesentlich geändert. Zwischenmenschliche Beziehungen unterliegen heute wie damals überwiegend einem Warencharakter, Ideologien stehen noch immer hoch im Kurs, während die Aktien gleichermaßen weiter fallen. Revolutionär also wäre es, die ganze Richtung zu ändern...
In ihrer charmanten und melancholischen, dabei immer unaufdringlichen Art, fasst Jakob Vinjes Musik Fabians ebenso unspektakuläres wie tragisches Scheitern in Musik und lässt dadurch ganz leise und kein bisschen grell etwas von dieser anderen Melodie erahnen.


Bearbeitung: Komposition, Liedtexte: Vinje, Jakob / Bühnenadaption: Vinje, Katharina
Besetzung: 3 Dame(n), 4 Herr(en), 6 Instrumente oder Orchester
Uraufführung: frei zur UA

Textbuch:

« zurück